11. Dezember






Bühnenbild anno 2015



Im Jahre 2015 war ich als Mitglied vom Opernchor bei der Aufführung von "Macbeth" am Theater St. Gallen mit auf der Bühne. Diesen Frühling war die Oper wieder auf dem Spielplan. Klar habe ich mit einer guten Opernchorfreundin die Aufführung besucht. Schauen, wie es heute inszeniert ist, was wir noch kennen und ob vom Text noch was da ist ... *lacht*

Ja, Opern sind echt heftig, fast brutal. Und angesichts der aktuellen Entwicklungen und Geschehnisse war vor allem das bekannte Chorstück "Patria Opressa" für mich grad noch eindrücklicher als je.

Gestern Fröhlichkeit, heute tiefes Mitgefühl - das Leben stellt alles nebeneinander.

Nehmen wir uns heute einen besonderen Moment der Stille für all jene, deren Leben und Umstände gerade keinen Raum für Leichtigkeit oder Adventsrituale zulassen.

Musik: Macbeth - "Patria Oppressa", Giuseppe Verdi




...


In der Oper erkennt Macbeth - zwar zu spät - aber doch, was er verloren hat:
seine Menschlichkeit.

Möge sie in unserer Welt wieder mehr Raum und Bedeutung finden.
Denn oft beginnt im Kleinen, was im Grossen Wandel bringt.

Musik: Macbeth - "Pietà, rispetto, amore", Giuseppe Verdi








Anno 2015: Zuerst Anprobe Bart mit Schnauz -
dann die Hexenhände und ohne Schnauz (gott-sei-dank) -
und zuletzt der Einsatz am Hexenkessel.